Stress- und Relaxmodus

Heute ist jedem klar, dass man sich mehr verspannt, wenn man mehr Stress hat. Und dass man leichter krank wird, wenn man psychisch unter Druck steht. Doch wie viel positiven Einfluss wir mit Gedankenkraft nehmen können, ist kaum jemandem bewusst und wird auch leider in der Schulmedizin nicht gelehrt.
Nur im Alltag der Spitzensportler und teilweise im Management werden die mentalen Möglichkeiten genutzt.

Der Mensch kann mit seinem Gehirn direkten Einfluss auf seinen Körper nehmen. Der Körper verfügt nicht nur über die wohlbekannte Stressreaktion sondern auch über den sogenannten Relax-modus.

 

 Die Stressreaktion ist ein Programm zur Abwehr von drohender Gefahr. In Sekundenschnelle wird der Körper in den Ausnahmezustand versetzt. Das Gefäßsystem wird mit dem Stresshormon Adrenalin geflutet, die Pupillen erweitert, die Herzfrequenz steigt an, der Blutdruck erhöht sich, die Muskeln werden mit mehr Nährstoffen versorgt. Der Körper wird auf den optimalen Zustand für Flucht oder Kampf vorbereitet - eine evolutionsbiologisch angelegte Alarmreaktion auf Gefahr.


Doch es gibt auch den sogenannten Entspannungsmodus. Nur in diesem Relax-Modus ist unser Körper in der Lage, sich selbst zu reparieren. Aber warum ist dieser Reparaturmodus nicht so einfach und schnell abrufbar wie der Stressmodus? Durch den Fortschritt der Medizin hat der Mensch möglicherweise gelernt, sich auf Heiler und Medikamente zu verlassen und damit seine eigenen Fähigkeiten vernachlässigt.  Ähnlich wie ein Muskel degeneriert, der nicht gebraucht wird.

Beispiel Rückenschmerz


Bezüglich Rückenschmerzen fand die Universität Göttingen heraus, dass diese – immer - nicht nur körperlich, sondern auch psychisch bedingt sind. Denn bei Stress gibt das Gehirn, wie oben beschrieben, an den Körper den Befehl, die Muskeln anzuspannen. Das geht hin bis zum Dauerbefehl, mit den entsprechenden Folgen für den Muskel und bis zum Entstehen der Schmerzspirale. Denn ein zu stark angespannter Muskel erzeugt wieder Schmerz, der Stress erzeugt. Genau hier kann man mental ansetzen, im Gehirn, wo der Ausgangspunkt für den Prozess liegt. Man kann sein Gehirn "trainieren" weniger gestresst zu sein und die Folge werden weniger oder keine Schmerzen sein. 

 

Symptome


Jedes Symptom ist eine Botschaft. Wir haben es fälschlicherweise gelernt diese Symptome mit Medikamenten zu übertünchen oder einfach wegschneiden zu lassen. Die in der Chirurgie bekannten hohen Rezidivraten – das heißt, das Wiederauftreten z.B. eines Tumors - zeigen das Outcome solchen Handelns.
Trotzdem hier der Hinweis, dass es natürlich Gewächse gibt, die schon so groß sind oder an gefährlichen Stellen liegen, dass man sie chirurgisch entfernen muss.

Ändern wir unsere Gedanken, kommuniziert unser Gehirn anders mit dem Körper. Wenn bei einer Erkrankung eine positive und lösungsorientierte Haltung, die Stelle von Ängsten einnimmt, löst dies im Gehirn natürlich andere biochemische Reaktionen aus, die sich wiederum anders auf die Zusammensetzung des Blutes auswirken. Und das ruft Zellveränderungen auf biologischer Ebene hervor. Entsteht hierbei eben nicht Angst und Stress, gibt man dem Körper die Möglichkeit in diesem Reperaturmodus selbstheilend und regulierend einzugreifen.


Geschichtliches

Sokrates hielt schon 400 v. Chr. fest: es gibt keine von der Seele getrennte Krankheit.
Paracelsus lehrte: heilen, wirklich heilen kann nur einer, der unfassbar intelligente Geist in uns! Das wichtigste, meinte er, wäre den Patienten zu einer positiven Grundhaltung zu führen und die Heilung der Gedankenkraft zu vermitteln.
In der fernöstlichen Medizin macht man sich die Kraft der Gedanken seit Jahrhunderten zunutze.