Was lösen mentale Prozesse im Körper aus?

 

Unsere Zeit ist schnelllebig geworden, Leistungsdruck, Stress und Burnout gehören leider zum Alltag. Hohe Anforderungen schon im Schulalter lassen uns immer wieder auf unser Innerstes vergessen. Vergessen auf die Wichtigkeit unserer Bedürfnisse, auf unsere wahren Fähigkeiten und Talente.

 

Trauer, Kummer, Sorgen, Schockerlebnisse werden oft nur beiseite geschoben und so entstehen krankmachende Prozesse. Jede Emotion ist im Gehirn und in jeder einzelnen Zelle abgespeichert.


Egal ob zufrieden, ängstlich, zornig oder depressiv, die jeweilige Denkweise setzt bestimmte biochemische Reaktionen im Körper in Gang.
 

Heutzutage weiß die Medizin wie "Stress" im Gehirn entsteht und welche Veränderungen diese mentalen Prozesse in Folge auf endokriner, neuronaler, vegetativer und metabolischer Ebene im Körper nach sich ziehen. Das belegen auch evidenzbasierte Studien. Forschungsgebiete wie die Psychoneuroimmunologie und Psychoneuroendokrinologie sowie Wissenschaften wie Genetik, Epigenetik, Neurobiologie und Neurophysiologie haben in den letzten Jahren faszinierende Erkenntnisse über die Entstehung und die Auswirkungen von Stress im Körper erbracht.
So hinterlassen Leistungs- und Zeitdruck, Perfektionismus, Ärger, Ängste, Konflikte, Kummer, ungelebte Bedürfnisse und Begabungen sowie unglückliche Beziehungen tagtäglich ihre Spuren im Organismus.

Die dadurch entstehenden Stressbelastungen im Körper machen auf Dauer krank, sie können zu Schädigungen in Organsystemen und Geweben des gesamten Organismus führen und in weiterer Folge zu chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck, Koronare Herzkrankheit, Depression, Burn-out Syndrom, Diabetes mellitus, Rheuma und Krebs.